Leitstelle MK

Nach nur elfmonatiger Bauzeit konnte Landrat Aloys Steppuhn dem Leiter der Kreisleitstelle, Bernhard Weidekamp in Lüdenscheid, am 02. September 2005 den Schlüssel zur erweiterten und neu eingerichteten Kreisleitstelle überreichen. Zu der Feierstunde im Dukatenweg in Lüdenscheid waren mehr als 100 geladene Gäste erschienen. Im März 2004 hatte der Kreistag des Märkischen Kreises nach ausführlicher Standortanalyse und Diskussion den Beschluss gefasst, die Kreisleitstelle an ihrem bisherigen Standort in Lüdenscheid zu erweitern. Bei der Baumaßnahme bewies der Eigentümer der Liegenschaft, die Stadt Lüdenscheid, eine glückliche Hand. Landrat Steppuhn lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, die es ermöglichte, die Kreisleitstelle zügig umzubauen und einen neuen Gebäudekomplex zu errichten. Als Vermieter teilte Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas diese Auffassung: "Wo gearbeitet wird, knirscht es natürlich auch mal. Im Endeffekt ist hier aber alles prima gelaufen."

 

In dem Neubau sind nun die Räume für den Leitstellenbetrieb, die Technik, für notwendige Besprechungen sowie die Ruheräume der Disponenten untergebracht. Zusätzlich konnte die Lüdenscheid ein neues Domizil für die Jugendfeuerwehr schaffen. Im umgebauten Teil befinden sich Büro-, Sozial- und Aufenthaltsräume sowie die Funkwerkstatt. Ruheräume und sanitäre Einrichtungen wurden den Anforderungen an den 24-Stunden Schichtdienst angepasst werden. In der Leitstelle arbeiten neben dem Leiter und seinem Stellvertreter insgesamt 15 Disponenten, ein Elektriker in der Funkwerkstatt und eine Sachbearbeiterin für die Verwaltung und Datenpflege. Steppuhn dankte ihnen, dass sie "selbst in der lautesten und staubigsten Phase des Umbaus weiterhin Ihren Dienst zum Wohle der Allgemeinheit versahen und auch durch Eigenleistungen mithalfen, die Baukosten zu senken sowie im Rahmen ihrer Möglichkeiten an dem Umbau der Einrichtung selbst mitzuhelfen". Für die technische Einrichtung investierte der Märkische Kreis mehr als 100.000 Euro.

Helmut Probst, Inspekteur der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes beim Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, gratulierte dem Märkischen Kreis zu der nach modernen Standards ausgestatten Leitstelle, die ein wichtiges Führungsinstrument der Feuerwehren vor Ort sei. Der Märkische Kreis sei nun für die künftigen Herausforderungen gut gerüstet.