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Die ersten Aufzeichnungen zur Situation der Wasserversorgung in Langenholthausen stammen aus dem Jahr 1929. Zu dieser Zeit unterhielten Langenholthauser Bürger insgesamt 6 Interressenleitungen zur Eigenwasserversorgung. Wer in dieser Zeit keinen eigenen Brunnen hatte musste zum öffentlichen Brunnen. Dieser Brunnen wurde an seinem ursprünglichen Ort am Feuerwehrgerätehaus wieder hergestellt. Da die Wasserqualität und die Menge Probleme bereitete, entwickelten die Gemeindevertreter aus Blintrop, Langenholthausen und Mellen ein Projekt die 3 Orte aus der Silbeckequelle südwestlich von Blintrop mit Trinkwasser zu versorgen. Dieses Projekt konnte aber wegen der fehlenden öffentlichen Finanzierungshilfe nicht durchgeführt werden.
Es sollte aber noch bis 1947 dauern ehe die Gemeindevertreter den Beschluss fassten eine zentrale Wasserversorgung zu bauen.
Nachdem geeignete Quellen gefunden wurden, erstellte der Kreisbaumeister Knie ein Konzept mit Sammelbrunnen, Pumpenhaus und Hochbehälter. Die Bausumme wurde auf 96.000 DM veranschlagt. Wobei Eigenleistungen von 41.100 DM zu erbringen waren.
Die Bauarbeiten an Gebäuden und Leitungen begann im September 1948 und wurden am 18.9.1949 im Rahmen eines Dorffestes offiziell eingeweiht.
Die Verbandsvorsitzenden seit der Gründung 1947 : Karl Klüppel, ab 1980 Walter Sauer, ab 1991 Anton Kleine.
Der WBV Langenholthausen verfügt heute über erschlossene Quellen und Brunnen mit einer Gesamtleistung von 330 m³ pro Tag, wobei der durchschnittliche Verbrauch zur Zeit 120 m³/Tag beträgt. Das Leitungsnetz hat eine Länge von ca. 8 Km
1995 wurde der Bau einer Druckerhöhungsstation neben dem Hochbehälter beschlossen. Dadurch wurden die Druckverhältnisse in den höhergelegenen Baugebieten verbessert.
Es ist zu hoffen, dass alle Bewohner des Dorfes auch weiterhin die unermüdliche ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder des Verbandsausschusses zu würdigen wissen und diese tatkräftig unterstützen.
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